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Über das lange Osterwochenende habe ich mir gemeinsam mit meinen Eltern und meinem Freund eine Auszeit in Venedig gegönnt. Schönes Wetter, halbwegs gutes Essen (warum nur halbwegs, erfährt ihr später) und ganz nette Unterkunft haben uns ein schönes Wochenende bereitet, das uns aber sicher auch noch eine Zeit lang in Erinnerung bleiben wird.

Samstag, 26.3. – Anreise

Ziemlich zeitig in der Früh ging es los, immerhin ist Samstag ja das Paradebeispiel für einen Reisetag. Wir wollten unbedingt einen Stau über den Brenner vermeiden, darum sind wir bereits um halb 6 ins Auto gestiegen, um uns auf den Weg in Richtung Süden zu machen. Großes Highlight finde ich (und mein Freund ebenfalls) immer noch: wir wohnen direkt am Fuße des Patscherkofels, und sind in etwa in 5 Minuten auf der Brennerautobahn, also Italien quasi ums Eck 😉

Auf 10 Uhr haben wir dann unsere Ankunft getimed, meine Eltern sind aus anderer Richtung über Salzburg und Kärnten gekommen und gemeinsam haben wir dann per Wassertaxi die Reise ins Hotel JW Marriott Venice angetreten.

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Dort angekommen, wurden wir sehr nett begrüßt, aber das war dann auch schon die gesamte Serviceleistung. Der Check-in selbst hat wirklich lange gedauert, und als wir nach der Möglichkeit gefragt haben, eine Nacht zu verlängern, konnte das an der Rezeption selbst nicht geklärt werden. Uns wurde sogar gesagt, dass wir die Zimmerverlängerung doch bitte selbst über das Internet buchen sollen, weil es schneller ginge als über das Reservierungsteam – naja.. Ein wenig mehr Service würde man sich von einem 5* Hotel schon erwarten.

Nach eineinhalb Stunden Wartezeit auf unsere Zimmer (wir waren auch etwas vor dem offiziellen Check-in Zeitpunkt schon im Hotel), die wir in einer der beiden Hotelbars verbracht haben, konnten wir dann unsere Zimmer beziehen. Beide Zimmer waren sehr schön und sauber, so wie die gesamte Anlage.

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Quelle: JW Marriott Venice

Das Hotel befindet sich auf einer kleinen Insel vor Venedig, mit Blick auf den Markusplatz, den man am besten vom Rooftop-Pool aus genießen kann.

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Quelle: JW Marriott Venice

Nachdem mein Freund noch nie in Venedig war, machten wir uns nach einer kurzen Entspannung am Zimmer auf den Weg in die Stadt, per hoteleigenen Shuttleboot. Dabei haben wir alle Sightseeing Fixpunkte in Venedig selbst am ersten Tag abgehakt – Markusplatz, Seufzerbrücke, Rialtobrücke und einfach die kleinen Gassen und Kanäle rundherum erkunden. Zwischendurch gab es am Nachmittag dann auch noch eine sehr gute Pizza etwas fernab des Rummels, bevor wir abends wieder zurück ins Hotel gefahren sind.

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Vor dem Abendessen habe ich mir eine Massage im Spa gegönnt, weil ich vor allem wegen meiner Verkühlung Kopfschmerzen hatte, und die gelösten Verspannungen oft Abhilfe verschaffen. Der Spabereich ist wirklich schön, modern und trotzdem angenehm eingerichtet – im Sommer könnte man hier echt gut die Zeit verbringen. Leider ist der Bereich des Spas nur bei Buchung einer Behandlung im Preis inkludiert, ansonsten muss man € 40,- pro Tag bezahlen, um den Pool und die Anlage dort nützen zu können. Ob das auch für den Außenpool auf dem Dach gilt, weiß ich nicht. Angesichts der ohnehin schon hohen Zimmerpreise finde ich es doch ein wenig verwunderlich, dass ich für Spaeintritt und sogar WLAN/ Internet generell (im 21. Jahrhundert!!) extra bezahlen muss. Bei Billighotels kann ich das Konzept à la Billigfluglinie ja verstehen, aber in dieser Preiskategorie sollten doch sämtliche Standards inbegriffen sein – oder aber ich erwarte mir zu viel. Würde mich interessieren, wie ihr das seht!

Unser „Highlight“ an diesem Tag war das Abendessen im „Dopolavoro“ auf der Hotelinsel. Kurz zusamengefasst: das Essen war wirklich nicht sonderlich lecker (um es nett auszudrücken), es gab extrem komische Zusammenstellungen aus exotischsten Zutaten, die allesamt nicht soo gut abgestimmt waren. Letzten Endes hat uns das Abendessen mehrere hundert Euro gekostet, obwohl es uns allen nicht geschmeckt hat – es geht halt nix über ein Schnitzel! 😉 Am nächsten Tag haben wir dann zufällig Gäste aus dem Restaurant wiedergetroffen, und sie meinten ebenfalls, dass das Essen eigenartig war, also sind wir darin zumindest bestätigt 🙂

Sonntag, 27.3.

Dieser Tag war ganz den umliegenden Inseln gewidmet – Murano & Burano. Murano ist ja die „Glasinsel“, wo das berühmte, oftmals bunte Murano-Glas hergestellt wird. Burano hingegen ist vor allem für die Häkelarbeiten wie Spitzen und Tischdecken bekannt. Die beiden Inseln zu sehen war sehr nett, wenn auch touristisch sehr überlaufen. Burano hat mir persönlich mehr gefallen, weil die Gebäude in ihren unterschiedlichen Farben besonders sind. Zum Essen gab’s Fisch und Pasta, aber es war leider auch nicht soo gut, wahrscheinlich haben wir auch einfach das falsche Restaurant besucht.

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Wir sind dann spätnachmittags über den Lido von Venedig zurück zum Markusplatz per Vaporetto gefahren, da hatten wir dann auch die Möglichkeit, alles rund um Venedig anzusehen. Und die Meeresluft hat auch zu meiner Genesung beigetragen 🙂

Den Abend haben wir in der Hotelbar verbracht, wo wir noch eine Kleinigkeit gegessen haben.

Montag, 28.3. – Abreise

Gemeinsam mit halb Deutschland haben wir uns am Montag Vormittag auf den Weg zurück nach Hause gemacht. Zum Glück halbwegs staufrei – auf einen Stau kurz vorm Brenner haben wir uns ohnehin bereits eingestellt, immerhin war das ja der letzte, offiziell freie Tag des Wochenendes. Nach einer fünfstündigen Fahrt, mit Stopp im Brenner Outlet um uns Schnitzel bzw. Cordon Bleu Zutaten zu kaufen ( :D) waren wir dann um 16 Uhr zuhause und froh um unser gutes Abendessen.

Resümee

Alles in allem war es wirklich ein schönes Wochenende, auch weil ich meine Eltern wieder gesehen habe, und wir einfach gemeinsam Zeit verbracht haben. Zum Hotel unser Resümee: die Anlage und Umgebung des Hotels ist sehr schön, die Zimmer waren ebenfalls sehr gelungen. Einzig das Service und die gebotenen (inkludierten) Leistungen ließen doch zu wünschen übrig. Mit etwas Engagement lässt sich das aber auch beheben, und dann sind wir gerne wieder bereit, ein Wochenende dort zu verbringen.

Meine Empfehlung für euren Besuch in Venedig:

  • Idealerweise besucht ihr die Stadt im Frühjahr – hier sind weniger Touristen unterwegs und das Wetter ist auch schon schön, aber nicht zu heiß.
  • Ausflüge nach Murano und Burano zahlen sich aus, da man schon auf der Vaporetto-Reise die Umgebung sieht – aber beide Inseln vermitteln dennoch nicht das volle italienische Flair, aufgrund der Touristen
  • Hotel außerhalb Venedigs suchen – unser Hotel war auf einer eigenen Insel, davon gibt es ein paar, und da lässt es sich auch über mehrere Nächte gut in einer Stadt aushalten 🙂

 

Liebe Grüße,

Julia

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